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Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn

Das Schloss und der Garten von Schönbrunn ist eines der eindrucksvollsten und am besten erhaltenen barocken Ensembles seiner Art in Europa. Darüber hinaus ist Schönbrunn ein starkes Symbol der Macht und zeigt den Einfluss des Habsburger Hauses über einen langen Zeitraum der europäischen Geschichte vom Ende des 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist unmöglich den Garten vom Schloss zu trennen, denn nur zusammen bilden sie ein exzellentes Beispiel für das Konzept eines Gesamtkunstwerks.

Eine kleine Jagdhütte und spätere Sommerresidenz der Habsburger wurde nach der totalen Zerstörung während des letzten türkischen Angriffs im Jahre 1683 neu aufgebaut. Während der Bauarbeiten wurde das Projekt in eine kaiserliche Sommerresidenz erweitert. Als solche spiegelt sie den Aufstieg und den Glanz des Habsburgerreiches wider. Auf dem Höhepunkt der Habsburger Macht zu Beginn des 18. Jahrhunderts zeigte das imperiale Wien seine wieder gewonnene Bedeutung in einem spektakulären Beispiel für die Barockkunst; Schloss Schönbrunn war eines der wichtigsten Bauvorhaben der Hauptstadt und Residenz.

Die weiträumigen Barockgärten mit ihren Gebäuden (Gloriette, römische Ruinen etc.) und Statuen zeugen von den kaiserlichen Abmessungen und Funktionen des Palasts. Ihre ursprüngliche Absicht, als sie im 18. Jahrhundert angelegt wurden, war es die Verherrlichung des Habsburger Hauses mir einer Hommage an die Natur zu verbinden. Die Orangerie auf der Ostseite des Hauptschlossgebäudes ist mit 186 Metern das längste Gebäude der Welt. Das Palmenhaus ist eine eindrucksvolle Eisenwerkstruktur, die 114 Meter lang ist und in drei Abschnitte unterteilt ist. Es wurde im Jahre 1880 mit den damals neuesten Technologien aus England errichtet.

Authentizität des Schlosses

Das ursprüngliche Gebäude wurde seit seiner Erbauung beträchtlich erweitert und verändert, um den Geschmack und Anforderungen der aufeinanderfolgenden kaiserlichen Herrscher gerecht zu werden. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts nach Franz I. wurden keine wesentlichen Änderungen mehr an der Struktur selbst vorgenommen. Die Einrichtung und Dekoration der Kaiserappartements, das Theater, die Kapelle und andere wichtige Komponenten sind völlig authentisch. Die Struktur der barocken Parkanlage ist praktisch auch unberührt und zum Trimmen der Bäume und Sträucher werden immer noch die traditionellen Techniken des 18. Jahrhunderts angewendet. Schönbrunn sieht nach wie vor aus, wie im Jahre 1918 als es Eigentum der Republik Österreich wurde.
Seit dieser Zeit hat es die Form, die es im Jahr 1918 angenommen hat, originalgetreu beibehalten, sowohl bei der Auswahl der Baustoffe und der Dekoration, als auch bei der Wiederherstellung nach Kriegsschäden. Die Anlage des Schlosses und des Gartens wird als ein herausragendes Beispiel eines Gesamtkunstwerks angesehen, aufgrund der Art, wie die Originalität der Architektur, das Design und die Ausstattung des Palastes intakt gehalten wurden und wie sich das Schloss und der Park räumlich und visuell perfekt ergänzen.

Adresse:
Schönbrunner Schlossstraße 47, 1130 Wien

Öffnungszeiten:
Täglich
April bis Juni: 8.30 bis 17.30 Uhr
Juli bis August: 8.30 bis 18.30 Uhr
September bis Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr
November bis März: 8.30 bis 17.00 Uhr