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Stephansdom

Stephansdom

Der Stephansdom ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Er definiert die Innenstadt und ist seit Jahrhunderten das Herz von Wien. Die gotische Kathedrale wurde zum ersten Mal im Jahr 1147 gebaut und sein bekanntestes Merkmal, das Ziegeldach im Rautenmuster, wurde im Jahr 1952 hinzugefügt.

Die Geschichte des Stephansdoms

Die erste Kirche, die am Standort des Stephansdoms gebaut wurde, war eine romanische Kirche, die später durch eine größere romanische Basilika im Jahr 1147 ersetzt wurde. Ein Großbrand im Jahre 1258 zerstörte die Basilika und der Bau der heutigen gotischen Kathedrale begann im frühen 14. Jahrhundert. Die Kathedrale erlitt während der Türkenbelagerung von 1683 und in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs schwere Schäden, als Feuer von Straßenkämpfen auf das Dach übergesprungen sind. Die Kathedrale wurde im Jahr 1948 wiedereröffnet; das Dach wurde repariert und mit Keramikfliesen, die von Wiener Bürgern gespendet wurden, im Jahr 1952 dekoriert. Zu den wichtigsten Ereignissen, die im Stephansdom stattgefunden haben, gehört die Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1782 und seine Beerdigung in Dezember 1791.

Was Sie im Stephansdom sehen können

Die Kathedrale ist ein eindrucksvolles gotisches Bauwerk aus dunklem Stein mit einem bunten Ziegeldach und einem Südturm, der 136,44 m hoch ist. Der Steffl, wie er von den Wienern genannt wird, war lange Zeit das größte Gebäude in Europa. Er wurde ursprünglich im Jahre 1359 erbaut und wurde 1433 nach schweren Kriegsschäden rekonstruiert. 343 Stufen führen zur Spitze des Südturms von dem man einen herrlichen Blick auf die ganze Stadt hat. Der Nordturm wurde nie fertiggestellt, aber hat im Jahr 1529 ein Renaissance Dach erhalten. Die Spitze des Turms erreicht man per Aufzug und von dort kann man ebenfalls eine schöne Aussicht genießen sowie einen Blick auf die Pummerin. Die Pummerin ist eine der größten Glocken der Welt und wurde 1683 aus einer Kanone, die man von den Türken erbeutet hat, angefertigt. Einmal pro Jahr zu Silvester kann man das Läuten der Pummerin über der Stadt hören.

Im Inneren der Kathedrale gibt es viele Kunstschätze wie das Grab von Prinz Eugen von Savoyen (1754), das Altarbild von Wiener Neustadt, die Kanzel von Anton Pilgram (1514-1515), das Grabmal Kaiser Friedrich von Niclas Gerhaert van Leyden und der gotische Flügelaltar. In den Katakomben unter dem Stephansdom ist der Habsburger Herzog Rudof IV. begraben. Er hatte 1359 den Grundstein für den Wiederaufbau der Kirche gelegt. Auch Kardinäle und Erzbischöfe sind in den Katakomben begraben. Osterkonzerte und Adventskonzerte werden jedes Jahr im Stephansdom abgehalten.

Adresse:
Stephansplatz 3, 1010 Wien

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 06:00 – 22:00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 07:00 – 22:00 Uhr